Schwede macht Jagd auf Eichhörnchen
VIER PFOTEN fordert Behörden zum Handeln auf
Um Jagd auf ein besonders zutrauliches Eichhörnchen zu machen, hat die zuständige Landesregierung einem Mann aus dem Stockholmer Vorort Enskede jetzt eine Ausnahmegenehmigung erteilt. Er darf das Tier erschießen – mitten in einem Wohngebiet. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN ist empört. Die Jagd auf Eichhörnchen ist in Schweden, wie auch in Deutschland, grundsätzlich verboten. Mit einer Lebendfalle hätte man das Problem tierfreundlich lösen können. Außerdem seien Schüsse im Wohngebiet immer auch eine Gefahr für Menschen.
„Es kann nicht sein, dass Privatpersonen in einem Wohngebiet auf harmlose Tiere schießen dürfen“, kritisiert Johanna Stadler, Geschäftsführerin von VIER PFOTEN. „Anstatt das Hörnchen mit einer Lebendfalle einzufangen, wird hier gleich mit Kanonen auf Spatzen geschossen.“ VIER PFOTEN fordert die Stockholmer Landesregierung auf, die Genehmigung für das Töten des Eichhörnchens umgehend zurückzunehmen.
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