Projekt zum Erhalt der Esche gestartet

FVA beteiligt sich an Projekt zum Erhalt der Esche als heimische Wirtschaftsbaumart

Pressemeldung der Firma Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg
Symptomatik des Eschentriebsterbens in der Krone: links krank, rechts gesund


Das Falsche Weiße Stängelbecherchen ist verantwortlich für das Eschentriebsterben. In Deutschland wie auch in weiten Teilen Europas geht das Vorkommen dieser heimischen Baumart dramatisch zurück. Um die Esche und damit auch die auf die Esche spezialisierten Arten und Lebensgemeinschaften zu erhalten, wurde das nationale Demonstrationsprojekt FraxForFuture entwickelt.

Über das gesamte Bundesgebiet sind dabei die Flächen für Untersuchungen verteilt, die auf Basis eines breitgefächerten Methodenkatalogs wissenschaftlich erforscht werden. Insgesamt sind 21 Institutionen aus ganz Deutschland als Projektpartner beteiligt. Baden-Württemberg ist ein eschenreiches Bundesland, daher sind die Ergebnisse dieses Demonstrationsprojektes hier ausgesprochen relevant.

Ziele

FraxForFuture entwickelt eine nationale Strategie für Forstpraxis, Politik und Forschung, damit diese sich gemeinsam und effektiv für die Esche einsetzen können. Ziele des Demonstrationsprojekts sind der langfristige Erhalt der Esche als Wirtschaftsbaumart sowie das Verständnis des Krankheitsverlaufs. Daraus werden Maßnahmen zum Umgang mit befallenen Beständen abgeleitet. Im Projekt werden direkt Strategien zur Eindämmung des Eschentriebsterbens erarbeitet.

Um zukünftig erwartbaren tiefgreifenden Schadereignissen in Wäldern effektiv begegnen zu können, schafft FraxForFuture bundesweite Strukturen zum Umgang mit solchen großflächigen Herausforderungen.

Forschungsverbünde

Für dieses Vorhaben wurden fünf eng vernetzte Forschungsverbünde –  FraxConnect, FraxGen, FraxMon, FraxPath und FraxSilva – mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten eingerichtet. Die FVA beteiligt sich aktiv an vier dieser fünf Verbünde. Mehr Informationen zum Forschungsprojekt finden sie hier!

Förderung

Das Demonstrationsprojekt FraxForFuture wird durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Die Finanzmittel stammen aus dem Waldklimafonds; Projektträger ist die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe e.V.



Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:
Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg
Wonnhaldestr. 4
79100 Freiburg
Telefon: +49 (761) 4018-0
Telefax: +49 (761) 4018-333
http://www.fva-bw.de

Ansprechpartner:
Katja Wetz
Leitung Wissenstransfer, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
0761 4018 371



Dateianlagen:
    • Symptomatik des Eschentriebsterbens in der Krone: links krank, rechts gesund
Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) ist als Forschungseinrichtung der Landesforstverwaltung (LFV) dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) zugeordnet. Sie forscht über den Wald und die Waldnutzung in Baden-Württemberg und übernimmt eine Vielzahl von Aufgaben: Neben Forschung und Monitoring ist der Wissenstransfer ein Kern ihrer Arbeit. Die FVA hat ihren Hauptsitz in Freiburg und wird von Prof. Dr. Ulrich Schraml geleitet.


Weiterführende Links

Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die Huber Verlag für Neue Medien GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die Huber Verlag für Neue Medien GmbH gestattet.

Comments are closed.